Die Root Amp Kitchen Jungs Raik, Toddi, Stefan und Jirko sind für euch auf kulinarische Entdeckungsreise ins Piemont gegangen.
Wir sind zusammen mit Jirkos Bus „Kalli“ (einem Setra aus dem Jahr 1959) und unterstützt von Fotograf Andy (Andreas Reimann, 747 Studios) auf einen 6 tägigem Trip ca. 2.700 KM gefahren und haben so allerlei verrückte Sachen erlebt.
Es fing an mit einer Übernachtung bei Lorenz und seiner Frau Anne im Schwarzwald. Durch die beiden haben wir einen Kontakt zur Monkey Gin Destille bekommen und durften diese dann am nächsten Morgen besichtigen.
Anschließend sind wir weiter in die Schweiz gefahren und haben Rast an einem Fluss gemacht. Dort haben Raik und Jirko sofort ihre Angelruten rausgeholt und versucht, für uns Fisch zu angeln.
Angeln am Fluss ist wohl aber ab dem 15. September verboten … wie uns ein freundlicher Schweizer Bürger mitteilte. Also ging es weiter ohne frischen Fisch. Zu essen gab es dann erst etwas in Italien. Die erste Autogrill Station wurde sofort gekapert und fast ganz leer gegessen. Übernachtet haben wir an dem Tag mitten in Asti. Wir wunderten uns erst, warum so ein schöner großer Parkplatz mitten in der Stadt fast ganz leer war.
Jirko, der im Bus geschlafen hat, wusste es dann … Samstagmorgen ist dort ab 5.30 Uhr der Aufbau für den wöchentlichen Markt :-). So wurde er doch recht unsanft von ein paar Händlern geweckt und musste den Bus umparken. Nach unserem Frühstück im Hotel haben wir dann gemeinsam den Markt besucht und ein paar frische Zutaten eingekauft. Foodfreaks wie wir auf einem italienischen Markt … ihr könnt es euch vorstellen.
Anschließend ging es weiter nach Canale, ein kleiner Ort mitten im Gebiet Roero. Dort haben wir Giacomo Vico besucht, ein hervorragender Winzer, den Stefan schon von vorherigen Besuchen in Italien kannte. Giacomo hat uns sein Weingut gezeigt. Wir duften in sämtliche Weinkeller und in die Flaschenabfüllung. Außerdem zeigte er uns seine alten Alfa Romeos, und natürlich haben wir auch sämtliche Weine probieren dürfen. Lustig und in guter Weinlaune haben wir dann für euch einen Weißwein „Roero Arneis“ und einen Rotwein „Barbera D’Alba Superiore“ für das nächste Event gekauft. Kalli der Bus hatte also noch mehr zu schleppen. Jetzt ging die Tour weiter den Norden des Piemonts. Wir waren mit Dario (dem Trüffelhändler) und Stefania (der Trüffelsucherin) zum Abendessen in einem Agriturismo in einem kleinen und geheimen Ort verabredet. Da Dario sehr gut Deutsch kann, war die Konversation mit ihm einfach. Stefania spricht leider nur Italienisch und Stefan versuchte, sich von Zeit zu Zeit mit Händen und Füßen mit ihr zu unterhalten. Dario berichtete uns, an welche Spitzenköche er in Deutschland Trüffel liefert. Raik und Toddi parierten, da sie viele davon auch persönlich kennen. Kurzum, wir hatten sofort eine gemeinsame Wellenlänge. Wir verabredeten uns mit Dario und Stefania zum gemeinsamen Trüffelsuchen am nächsten Morgen. Da war dann auch der süße Trüffelhund Ante (3 Jahre alt) mit dabei. Und ehrlich gesagt, Ante hat die Trüffel gefunden, nicht wir. Ein Mensch kann die Trüffel unter der Erde gar nicht riechen. Wir waren dabei, wie Ante zwei weiße und einen schwarzen Trüffel gefunden hat. Für den schwarzen Trüffel gab es von Stefania ein ausgesprochenes Lob, für den weißen Trüffel ein Stück Würstchen als Belohnung … ist ja klar, nach was Ante nun lieber suchen wird! Jirko hatte für den Fall der Fälle eine Flasche Hamburger Helbing Schnaps dabei. Und da es drei Trüffel gab, gab es einige Gründe, mal eben einen kleinen Schnaps zu trinken. Dario war erst etwas reserviert, aber als wir sagten, dass es Tradition sei, und es Glück bringen würde … da trank er den einen oder anderen "Hamburger Grappa" mit. Nach Stunden in den Hügeln des Piemonts haben wir bei Dario noch Trüffel für das Event bestellt. Dann sind wir weiter nach Alba gefahren. Dort war Trüffelfest. Wir haben uns die Stände angesehen und dann ziemlich hungrig eine kleine Trattoria aufgesucht. Wir haben uns einen Querschnitt der Speisekarte bestellt und uns dann unseren eigens gefundenen Trüffel oben auf das Essen gehobelt. Ja, einfach so im Restaurant … :-) Dann war es soweit, wieder eine Unterkunft zu suchen. Durch Zufall sind wir in einem Ort gelandet, in dem eines der größten Schneckenfeste Italiens stattgefunden hat. In einem kleinen Hotel gab es noch Zimmer und wir sind ab zum piemonteser Schneckenfest. 7 Gänge Schnecken … das war ziemlich lecker, aber der Bedarf an Schnecken ist jetzt bei allen erst einmal gestillt. Anschließend waren wir außer Rand und Band und haben noch an einer Tombola teilgenommen. Dabei haben wir unglaubliche Preise gewonnen. Ohrringe, eine Stoffbahn, italienische Bücher, einen Motorradhelm, Fächer, etc … mit einem Teil dieser Beute haben wir auf der Straße noch Fotos geschossen, bis die Carabinieri gekommen sind, die uns wohl für ziemlich verrückt hielten, denn wir haben auf einem Zebrastreifen ein Plattencover der Beatles nachgestellt ;-)
Am Montagmorgen mussten wir dann die Heimreise antreten. Wir haben wieder in der Schweiz angehalten und erneut versucht, "heimlich" einen Fisch zu angeln. Klappte nicht, aber wir haben uns dann Pasta mit Steinpilzen und einen Tomatensalat am Flussbett zubereitet. Die letzte Übernachtung war in Lindau am Bodensee. Dienstag ging es früh weiter nach Hamburg. Dort sind wir abends um 20.00 Uhr angekommen.
Losgefahren sind wir als lockerer Haufen, zurückgekommen sind wir als eine Gang, die durch dick und dünn gegangen ist.
 
Hier die Bilder dazu.
Viel Spaß damit!

Kontakt:

Raik Holst

Torsten Schmidt

Stefan Wiegand

 

Raik Holst

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20539 Hamburg

Tel:0177 7993509 (Raik)

Tel:0177 4802034 (Torsten)

Tel:0176 48872843 (Stefan)

 

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